Die Kirchruine Domherrenhagen

Kirchruine Domherrenhagen

1458 soll ein Reisender durch das damalige Dorf Domherrenhagen gekommen und alles verwüstet vorgefunden haben. Kein Mensch war mehr am Leben (war es die Pest, die alle dahinraffte?). Es gibt Hinweise darauf, dass das Dorf 1220 gegründet worden ist. Genaueres ist nicht bekannt.

Kirchruine Domherrenhagen

Der recht imposante Kirchenbau wird möglicherweise erst im 30jährigen Krieg zur Ruine. Er wird 1648 zum ersten Mal urkundlich erwähnt als "Wüste Kirche".

Kirchruine Domherrenhagen1220 liegt vermutlich der Beginn des Kirchenbaues im rein romanischen Stil. Er steht wohl im Zusammenhang mit der Besiedlung dieses Wald-Dorfes ("Hagen"). Für den Bau eingesetzt wurden unbehauene Feldsteine, nur in Tür und Fensterlaibungen sowie im Triumphbogen wurde Ziegelwerk verarbeitet. Das Dach war wohl mit Stroh gedeckt.

Der spätere Name des Dorfes „Domherrenhagen“ deutet auf den Zusammenhang mit dem Güstrower Domstift hin. Fürst Nicolaus I. von Werle verlieh dem Stift die Dörfer "Marquardhagen" (später Marxhagen) und "Domherrenhagen".

Kirchruine Domherrenhagen1271 wird Domherrenhagen der Pfarre und dem Dorf Rambow zugeordnet.

Heute gibt es hier sporadisch Gottesdienste und Konzerte.

Wenn Sie die Ruine der "wüsten Kirche" in Domherrenhagen besuchen und besichtigen möchten, finden Sie sie zwischen Rambow und Ullrichshusen südlich vom Malchiner See (roter Punkt; Quelle: Google)

geographische Lage Kirchruine Domherrenhagen

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